04/29/2010
Der offizielle Start des Projekts, das in Zusammenarbeit mit dem französischen Energieversorger EDF und der Kommunalverwaltung von Straßburg sowie mit Unterstützung der französischen Umwelt- und Energieagentur ADEME durchgeführt wird, erfolgte jetzt in der elsässischen Stadt. Rund 100 PHV werden dabei zu Testzwecken öffentlichen und privatwirtschaftlichen Partnern in und um Straßburg überlassen.
Im Rahmen der Partnerschaft mit EDF begannen in Frankreich die ersten Plug-in-Versuche bereits im Herbst 2007. 2008 wurden diese auf Großbritannien ausgeweitet. EDF möchte mit dem Test vor allem unterschiedliche Betriebsmöglichkeiten der Ladestationen durchspielen. Beide Partner erwarten von den Kunden ein aufschlussreiches Feedback auf das neue Fahrkonzept, um die Technologie für eine flächendeckende Einführung vorzubereiten.
Mehr als 150 Ladestationen werden für das Projekt von EDF und dem Tochterunternehmen Electricité de Strasbourg (ES) an unterschiedlichen Standorten, wie zum Beispiel an den Wohnorten der Nutzer, den Parkplätzen der Partnerunternehmen und auch an öffentlichen Straßen, aufgestellt. Einige der Testfahrzeuge wurden mit einem von EDF entwickelten System ausgestattet, das die Kommunikation von Ladestation und Fahrzeug ermöglicht und so einen komfortablen, sicheren Ladevorgang gewährleistet. Mit diesem Modul lässt sich das Fahrzeug identifizieren und der Stromverbrauch dem Nutzer zuordnen.
Das Projekt wird zudem um den deutschen Stromversorger EnBW (Energie Baden-Württemberg - EDF-Gruppe) sowie das Bundesland Baden-Württemberg erweitert. Das Unternehmen erhält dafür zehn Plug-in Hybride und wird die notwendigen Ladestationen bereitstellen. Fünf Prius Plug-in werden von der Stadt Straßburg geleast. Die Verwaltung sichert dort die Bereitstellung der Stromtankstellen an öffentlichen Stellen und Straßen. Zudem unterstützt sie einen lokalen Autovermieter, der drei Leasing-Fahrzeuge übernimmt. Die restlichen PHV werden von unterschiedlichen Organisationen und Privatunternehmen übernommen.
Vom normalen Prius der dritten Generation unterscheidet sich der Prius PHV vor allem durch seine Lithium-Ionen-Batterie und den zusätzlichen Anschluss für einen handelsüblichen Stecker. Auf Grundlage des Toyota Vollhybridsystems kombiniert der PHV dabei das beste aus zwei Welten. Denn auf kurzen Distanzen von bis zu rund 20 Kilometern lässt sich das Fahrzeug ausschließlich mit elektrischer Kraft und damit vollkommen emissionsfrei und leise bewegen. Auf längeren Strecken profitiert das Modell von den Vorzügen des bekannten Toyota Hybrid Synergy Drive® mit niedrigen Emissions- und Verbrauchswerten sowie tadellosen Fahrleistungen.

